---------------------------------------------- Ereignisse 2018: ---------------------------------------------



Liederkranz Mering und die junge Band Schweigepflicht begeistern gemeinsam das Publikum




Der Liederkranz Mering und die fünfköpfige Band Schweigepflicht boten ein Konzert im Papst-Johannes-Haus, das sich nahtlos in die diesjährigen Konzerte einreihte. Vor unzähligen Besuchern vereinten sich Sängerinnen und Sänger sowie Musikanten zu einem mitreißenden Klangkörper.

Marina Osipova hatte die Leitung und den Chor fest in der Hand. Jens Lehmann, Vorsitzender des Liederkranzes, begrüßte das Publikum, darunter Brigitte Kirschbaum, Vizepräsidentin vom Augsburger Sängerkreis.

Mit bewährter gutturaler Stimme verlas Dietmar Schmidt Gedichte von Kurt Tucholsky, Michal Snunit, Katharina E. Goethe, Eugen Roth und Udo Lindenberg. Der Liederkranz beschritt nun schon zum dritten Mal einen neuen Weg, um dem hohen Anspruch der Erwartungen gerecht zu werden.

In wechselnden Formationen traten die Sängerinnen und Sänger vor das Publikum – mal als gemischter Chor, mal als Männer- oder Frauenchor und mal als Dreiergruppe. Das Repertoire reichte von Lorenz Maierhofers Leichtigkeit bis zu F. Mendelssohn-Bartholdy, von dem schwedischen Sommar bis hin zum Popsong. Mit diesem Programm stellte der gemischte Chor mit Martina Hoffmann am Klavier wieder einmal sein Können unter Beweis.

Das Terzett Karin Johannes, Gisela Listl sowie Gitarrenspieler und Sänger Christoph Seidel sorgten für Humor und hippe Songs. Die Gruppe Schweigepflicht behauptete, sie sei „eine bayerische Band“, intonierte Creedence Clearwater Revival und S.T.S. Am Ende wurden zusammen mit dem Chor noch Sweet Dreams geträumt. Und zum Abschied erklang noch ein „Guten Abend, gut Nacht“ zusammen mit dem Publikum. Herzlicher Applaus war den Protagonisten sicher.

Aus Augsburger Allgemeine

---------------------------------------------- Ereignisse 2017: ---------------------------------------------


Weinfreuden für den Gaumen und fürs Gehör



Das bunte Konzertprogramm füllt den Saal im Papst-Johannes-Haus. Neue Ideen machen den Chor auch für junge Leute interessant.


Der Lieder-Frauenchor bot mit seinen feschen Hüten auch etwas fürs Auge. ( Foto: Heike John)


Ein strahlender Präsident des Augsburger Sängerkreises zeigte schon den Erfolg des Meringer Liederkranzes. Direkt neben der Auftrittsfläche des Chors hatte Manfred Bartsch Platz genommen und was er sah und hörte, erfreute ihn doch sehr. Schließlich ist in den Statuten der Vereinigung von gut 130 Chören und Gruppen in Augsburg und den beiden umliegenden Landkreisen die Erhaltung des Chorgesangs groß geschrieben. Der Meringer Liederkranz unter der Leitung von Marina Osipova beschritt nun schon zum zweiten Mal neue Wege, um diesem Anspruch unterhaltsam gerecht zu werden.
Das Motto lautete „Kunst ist der Wein des Lebens“ und die Vielfalt des Programms begeisterte ein großes Publikum. Das Weinfest war Konzert und Modenschau, Kunstausstellung und Theaterabend in einem und als Sommelier weckte Sänger Rudi Herter beim Publikum die Lust auf ein vollmundiges Tröpfchen italienischen Weines zum offerierten Büffet mit vielen Köstlichkeiten. Chiantiwein im Glas und Chiantilied auf der Bühne war nur eine Verbindung, die dem Publikum sichtlich Spaß machte.


Sängerinnen präsentieren Hüte der Kissinger Modistin Susanne Schneider

Da war auch die Kissinger Modistin Susanne Schneider, die zur Präsentation ihrer schicken Hutmodelle kurzerhand die Sängerinnen engagierte. Später stand sie zusammen mit Ralph Goldner als Duo aus dem Theaterverein Fidelio mit Sketchen auf der Bühne. Da waren auch die beiden Chormitglieder Sigrun Lachenmeir und Ilse Wagener, die mit gleicher Begeisterung wie sie seit Jahren singen auch malen und ihre Aquarelle ausstellten. Und da war Gisela Listl, die sich gleich in dreifacher Hinsicht der Muse verschrieben hat. Neben dem Singen im Chor schneidert sie für ihr Leben gern und zeigte mit ihrem Modelabel „Gwand-art“, dass hinter dem Begriff Mode weit mehr steht als Shopping.
Wie Profis auf dem Catwalk präsentierten die beiden Models Ludmila und Natalja das „handgmachts Gwand“ und spätestens jetzt wurde dem Publikum klar, dass der Satz „Singen macht nicht nur Spaß, sondern auch kreativ“ tatsächlich seine Berechtigung hat. Die singende Schneiderin oder schneidernde Sängerin hat so viel Freude an der Musik, dass sie zusammen mit den Chormitgliedern Christoph Seidel und Karin Johannes auch noch ein kleines Ensemble, das Dreierquartett, gründete.
In wechselnden Formationen traten die Sänger und Sängerinnen vor das Publikum, mal als gemischter Chor, mal als Männer- oder Frauenchor und mal als kleine Gruppe, die sich eigens für ein Lied Zeit nahm, außer der Reihe zu proben. Das Repertoire reichte von Rheinbergers Waldesgruß bis zu Wiener Walzerklängen, vom lettischen Volkslied bis zum Broadway Song. Ungewöhnlich für den Liederkranz, aber umso spannender war der gemeinsame Auftritt mit Schlagzeuger Moritz Thalmayr und einer Begleitband, in der sich Musiker aus zwei Meringer Rockbands zusammenfanden. Hier fühlten sich vor allem wieder jüngere Leute angesprochen, die im Liederkranz übrigens durchaus vertreten sind.
Auch dies ist ganz im Sinne des Augsburger Sängerkreises, der ein Hauptaugenmerk auf die Jugendarbeit legt, denn sie sei „der beste Garant für den Fortbestand und die Zukunft eines Chors“. Die Idee für diese einzigartige Mischung aus verschiedenen Talenten hatte Marina Osipova, die schon seit über 13 Jahren den Meringer Chor leitet und auch Klavier- und Gesangsunterricht gibt. Unverkennbar war an dem Abend ihre Begeisterung. „So sexy kann ein Mann nicht dirigieren“, resümmierte eine Besucherin ihren temperamentvollen Körpereinsatz. Da konnte auch der an vorderster Front sitzende Präsident des Sängerkreises nur zustimmen.







Herbstkonzert “ Kunst ist der Wein des Lebens“

Vor zwei Jahren veranstaltete der Liederkranz Mering unter der professionellen Leitung von Marina Osipowa zum ersten Mal ein herbstliches Weinfest mit Gesang und erntete mit dieser lockeren Art der Musikpräsentation viel Beifall. Am 13.Oktober 17 ist es wieder soweit: Im Papst-Johannes-Haus in Mering heißt es:“ Kunst ist der Wein des Lebens“.
Kunst lebt von der Kreativität und Freude ihrer Schöpfer, aber sie braucht auch ein Forum, sich zu zeigen. Diese Möglichkeit bietet sich an diesem Abend in vielen Variationen. So zeigt sich der Liederkranz Mering wieder einmal in seiner musikalischen Bandbreite von Rheinbergers Waldesgruß über Johann Strauß‘ Wiener Walzerklänge bis hin zu Hits von Abba und den Eurythmics. Ungewöhnlich für den Liederkranz, aber umso spannender ist die Zusammenarbeit mit Schlagzeuger Moritz Thalmayer, dem Alround-Musiker Christoph Seidel und einer Begleitband, in der sich Musiker aus zwei Meringer Rockbands für diesen Abend zusammengefunden haben. „Schweigepflicht“ und „The Kraimers“ heißen die jungen Musiker im richtigen Rockband-Leben und können bereits auf einige erfolgreiche Auftritte zurückblicken. Sie begleiten auch einen Teil des Frauenchor-Repertoires des LK Mering.
Musikalisch mit von der Partie sind die talentierte Sopranistin Martina Hoffmann mit Veronika Dietrich am Klavier und das „Dreier-Quartett“, ein Ensemble, das gern festliche Gelegenheiten gesanglich begleitet, weil eben mit Musik alles schöner ist als ohne.
Und es fehlt an diesem Abend auch nicht an visuellen Angeboten: Susanne Schneider mit ihrer Hutmode „s-design-schneider“ und Gisela Listl mit dem Modelabel „Gwand-art“ zeigen mit ihrer Arbeit, dass hinter dem Begriff „Mode“ weit mehr steckt als Shopping. Einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen geben die Aquarellbilder von Ilse Wagener und Sigrun Lachenmeir.
Natürlich fehlt auch nicht die Theaterkunst: Der Theaterverein Fidelio bereichert den Abend mit dem gespielten „Sketch“.
Zu guter Letzt wird auch noch der Geschmackssinn verwöhnt, denn was wäre ein Weinfest ohne Wein und kleine Köstlichkeiten zu essen. Das alles erhalten Besucher bei freiem Eintritt. Und wer in Zukunft dabei Akteur sein will, ist jederzeit herzlich eingeladen, in einer unserer Proben immer montags außerhalb der Ferien um 20 Uhr in der Luitpoldschule vorbeizuschauen.



Der Liederkranz in Klausur

Singen macht Spaß, Singen tut gut, Singen macht munter und Singen macht Mut – das war ein gelungenes Motto für das Chorwochenende des Liederkranz Mering in Roggenburg.
Im Oktober steht wieder einmal ein großes Konzert an, in diesem Jahr als Weinfest mit unterschiedlichsten Kunst-Einlagen. Und das will vorbereitet sein.
Also zog sich der Liederkranz Mering für ein Wochenende ins Bildungszentrum im Kloster Roggenburg zurück, um zwei Tage lang nur dem Chorklang und der Chorgemeinschaft zu widmen. Mit fantasievollen Übungen, die die Aufmerksamkeit für den gesamten menschlichen Klangapparat schulen, erhielten die Teilnehmer durch ihre Chorleiterin Marina Osipova nicht nur professionelles Handwerkszeug für ihre Sing- und Sprechstimme – sie hatten dabei auch ganz viel Spaß. Und der ist nötig, wenn von morgens bis spät abends an einem Repertoire von Rheinberger bis Eurythmics gefeilt wird.
Die herrliche Klosteranlage und die perfekte Organisation rund ums leibliche Wohl, die der Chor dem Engagement von Christl Kleinert verdankt, taten das Übrige für ein Wochenende fern ab vom üblichen Wochengeschehen.
Schon jetzt steht der Termin fürs kommende Jahr fest – diesmal wieder an der Musikakademie in Marktoberdorf.






---------------------------------------------- Ereignisse 2016: ---------------------------------------------

Sommerkonzert 2016

Sommerkonzert des Liederkranz Mering, am 09.Juli 2016 um 19 Uhr im Papst-Johannes-Haus Mering unter Mitwirkung der Musikschule Kiendl-App
Was auch immer der meteorologische Sommer macht – am 9. Juli findet um 19 Uhr im Papst-Johannes-Haus das Sommerkonzert des Liederkranz Mering unter der Leitung von Marina Osipova statt. Denn wer sich dem Motto „Unsre Freude klinge weit“ verschrieben hat und sich für gemeinsames Singen und Musizieren begeistert, sorgt wetterunabhängig für eine gute Dosis Glückshormone.
Einen Schwerpunkt im diesjährigen Programm bildet die Musik der Romantik mit Werken von Rheinberger, Schubert und Mendelssohn-Bartholdy, stimmungsvolle Musik, die sich ausdrucksvoll zwischenmenschlichen Gefühlen und der Liebe zur Natur widmet.
Aber es geht natürlich auch lebhafter mit schwungvollen, bekannten Melodien wie „Gianna“, einer musikalischen Beschreibung eines etwas verunglückten Rendezvous, oder einer der beliebtesten Marylin-Monroe-Hymnen „Diamond are a Girl’s best Friend“. Diesen Song präsentiert der Frauenchor des LK Mering und zeigt damit einmal mehr die Bandbreite seines Repertoires, das vom unterhaltsamen Kanon mit Showeinlagen bis zu Schubert’s klassischer Romantik reicht. Unterstützt wird der Liederkranz durch die Musikpädagogin Veronika Dietrich am Piano und Christoph Seidel am Bass.
Auch die Freunde der Orchestermusik kommen an diesem Abend auf ihre Kosten: Die Musikschule Kiendl-App umrahmt den Chorgesang mit ihrem Akkordeon-Jugend-Orchester, den Solisten Anna-Marie Bader und Isabella Lauber und mit dem Music Factory Orchestra. Bei „Mamma Mia“, „Springtime-Rock“ und dem „James Bond Theme“ wird so mancher Fuß ins Wippen kommen.
Selbstverständlich gibt es in der Pause wieder Getränke und kleine Snacks. Der Eintritt ist frei, Spenden aber herzlich willkommen.




Die erfolgreiche Weiterarbeit im Vorstand des LK Mering ist wieder für drei Jahre gesichert, denn bei der Jahreshaupt-versammlung am Montag wurden der erste und zweite Vorstand Jens Lehmann und Christine Kleinert einstimmig in ihren Ämtern bestätigt, wie auch Rudi Herter als Kassier und Gisela Listl als Pressereferentin. Als Notenwartin wurde Karin Johannes gewählt, als Schriftführerin Patricia Dresemann und die Kassenrevision obliegt zukünftig Anneliese Herter und Sybille Geyer. Beisitzer in den vier Stimmen von Sopran bis Bass sind Blazenka Bondroit, Viktoria Hartmuth, Sybille Geyer und Dietmar Schneider. Zuguter Letzt setzt Ilse Wagener ihre Arbeit als Chronistin wie schon seit ca. 40 Jahren mit Sorgfalt und Liebe zum Detail weiter.

So lieferte auch Ilse Wagener an diesem Abend einen Rückblick über die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Denn neben der alljährlichen Gestaltung eines Gottesdienstes und der Adventsfeier im Pflegeheim St. Agnes nahm der LK Mering erstmalig auch beim Singen im Hofgartenin Augsburg teil und war wieder einmal auf dem Weihnachtsmarkt in Mering zu hören. Das Highlight des letzten Jahres war jedoch das Weinfest im Oktober, in dem die Chorleiterin Marina Osipova in 24 Chorstücken die musikalische Bandbreite ihrer Arbeit mit den 36 aktiven Mitgliedern zeigen konnte. Genau diese Vielfalt im Repertoire bleibt auch weiterhin das Ziel ihrer Tätigkeit im LK Mering. Zu hören ist das Ergebnis in diesem Jahr beispielsweise beim Israelfest am 5.Juni, im Sommerkonzert am 9. Juli und beim Adventskonzert zusammen mit den beiden Kirchenchören in St Michael am 27. November. Wer mitsingen möchte, ist herzlich zu den Proben eingeladen: jeden Montag um 20 Uhr in der Grundschule Luitpoldstraße.







Traditionell gedenkt der Liederkranz Mering seiner verstorbenen Mitglieder einmal im Jahr, indem die Sänger einen Gottesdienst musikalisch umrahmen. In diesem Jahr findet dieser Gottesdienst nicht wie gewöhnlich im Herbst statt, sondern in der Fastenzeit. Wer seinen Arbeitstag mit einer hl. Messe und Chormusik von Altrussisch bis modernen Spirituals beenden möchte, ist herzlich eingeladen am Montag, denn 22.02.2016 um 19 Uhr in St Michael.



---------------------------------------------- Ereignisse 2015: ---------------------------------------------

Ankündigung des Herbstkonzertes „Wein, Gesang und Saxophon“



---------------------------------------------- Ereignisse 2013: ---------------------------------------------



Projektchor für 2014

Wir singen mit der Zeit – singen Sie mit uns“
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – diese Regel gilt nicht nur für Bein-, sondern auch für Stimmarbeit.
Kaum sind die Notenblätter unseres erfolgreichen Sommerkonzerts 2013 verstaut, die Bühne wieder freigegeben und die Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt, wird bereits das Sommerkonzert 2014 geplant und diskutiert.
Marina Osipova, die Chorleiterin des Liederkranz Mering, greift nicht einfach in die Kiste bewährter und alt bekannter Notensätze und Melodien. Sie besucht Chor-Seminare, durchforstet den Musikmarkt und legt sogar ab und an selbst Hand an beim Umschreiben einiger Takte, wenn sie einen bestimmten Akkord unbedingt hören will. Sie findet passende Musikstücke für den gesamten Chor, originelle für eine kleinere Gruppe oder spezielle nur für Frauenstimmen. Ihr Ziel: Wir singen mit Freude, aber auch mit genug Arbeitseifer, damit am Ende vor allem die Zuhörer ihre Freude haben können.
Neun Monate bleiben uns für dieses Projekt – der übliche Zeitrahmen, um etwas Gelungenes aus der Taufe zu heben – und wir haben auch schon einen Namen für unser Baby: „Wir singen mit der Zeit – singen Sie mit uns“.
Dieses Motto steht für den Reichtum an Chormusik, die sich immer wieder verändert und beileibe nicht nur traditionellen klassischen Chorgesang bedeutet, sondern in erster Linie Musik, die zum Zuhören und Mitsingen Laune macht. Und es ist eine Aufforderung, einfach mal für ein paar Monate bei uns im Rahmen dieses Projekts mitzusingen und kommenden Sommer zusammen mit uns auf der Bühne zu stehen.

Unser Name „Liederkranz Mering“ stammt aus dem 19. Jahrhundert – unsere Musik spannt den Bogen ins 21. Jahrhundert. Probieren Sie es aus und kommen Sie montags zwischen 20 und 21:30 zur Gesangsprobe in die Luitpoltschule in Mering. Keiner muss vorsingen, aber jeder darf mitsingen.



Ute Egbert ist von uns gegangen

Am 1. September 2000 kam Ute Egbert in unsere Chorgemeinschaft und hat den Liederkranz Mering fast 13 Jahre lang begleitet, mit ihrer Stimme im Alt, mit ihrer Liebe zu norddeutschen Volksliedern, ihren Gedichtbeiträgen zu unseren Veranstaltungen und mit ihrer jahrelangen Mitarbeit im Vorstand.

Vor allem aber werden wir ihre Fröhlichkeit und ihren Optimismus in Erinnerung behalten, den sie auch während ihrer langen Krankheit nie verloren hatte.

Am 21. Juli 2013 hat sie sich von uns verabschiedet.

Dat Du men Leevsten büst, Ute.



Sommerkonzert 2013: „Komm, wir machen eine Reise“

Am 6. Juli war es wieder so weit: Der Liederkranz Mering präsentierte in seinem Sommerkonzert das Ergebnis monatelanger Proben unter dem Motto: „Komm, wir machen eine Reise!“.
Musik hält jung – das ist eine alte Binsenweisheit - und in der richtigen Zusammenstellung der Sänger wirkt sich das sogar auf das durchschnittliche biologische Alter aus: ca. 40 Kinder des Schulchors der Grundschule Amberieustraße unter der Leitung von Sabine Amann wirkten in diesem Jahr mit und sorgten nicht nur für eine optische Verjüngung, sondern vor allem für eine musikalische Reise aus Kindermund.
Marina Osipova hatte mit dem Liederkranz Mering, wie gewohnt, ein abwechslungsreiches Programm einstudiert: Klassische a cappella-Chormusik und „Wiener-Walzer-Klänge“ von Johann Strauß mit Klavierbegleitung von Martina Hofmann, aber auch ein breites modernes Repertoire. „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ und „Rote Lippen soll man küssen“ waren ebenso bekannte Schlager wie das „Hallelujah“ von Leonhard Cohen oder „Jamaica Farewell“, das spritzig in Frauenbesetzung vorgetragen wurde. Instrumental musiziert wurde zwischendurch von Vincent Listl an der Flöte und Ferdinand Listl am Klavier.
Auch einer der bedeutendsten noch lebenden Komponisten durfte natürlich nicht fehlen: John Rutters „Look at the world“ bildete den Schlusspunkt, in dem Kinder- und Erwachsenenchor noch einmal gemeinsam auf der Bühne standen.
Das Publikum im voll besetzten Saal applaudierte begeistert und versüßte dieses Brot des Künstlers am Ende auch noch mit großer finanzieller Spendenbereitschaft – so wird es noch schmackhafter!

Sollte sich jemand gefragt haben, was der Barcode links oben auf unseren Einladungs- Plakaten bedeutete: Mit Hilfe des Barcode-Scanners im Smartphone oder Kamerahandy landet man mit einem Klick auf der Homepage des Liederkranz Mering. SIE sind ja schon hier.



---------------------------------------------- Ereignisse 2012: ---------------------------------------------


Weihnachtssingen in St Agnes und Weihnachtsfeier im Kornsaal 15.12.2012

Bekannte Lieder, auch zum Mitsingen, lassen sofort weihnachtliche Stimmung im Pflegeheim St. Agnes aufkommen. Der Abschluss unserer gesanglichen Darbietungen in 2012 gestaltete sich wie immer zu einem fröhlichen Miteinander über die Generationen hinweg. Frohe Gesichter aus kindlich gebliebenen Gesichtern älterer Mitbürger bezeugen den Lebenskreis in dem wir uns gerade in solchen Stunden der Besinnung auch wohlfühlen und mit Liedern und Geschichten die Emotionen über die Generationen hinweg zur Brücke werden lassen.
Ganz besonders danken wir dieses Jahr Herrn Hermann Huber für seine langjährige Mitgliedschaft: 60 Jahre


Weihnachtsfeier im Klange von Harfen, Bassklängen und einfühlsamen Geschichten.

So lassen wir unsere eigene Weihnachtsfeier auch in diesem Jahr wieder mit den feinen Tönen von Vater und Tochter Hinterbrandner beginnen. Begleitet von einfühlsamen Texten verzaubern die beiden Künstler unsere Feier und jeder lauscht aufmerksam den herrlichen und einnehmenden Saitenklängen und den tiefergreifenden und besinnlichen Worten. Herzlichen Dank findet sich im Applaus wieder, der auch dem Spender dieses Teils zukommt.

Ein schöner Auftakt zu gemeinsamem Essen/Trinken und Singen an wunderbar gestalteten Tischen. Christel und Helga haben mit Ihren Helfern wieder eine wunderbare Atmosphäre geschaffen.
In der konnte Jens auch seinen Dank an die Chorleiterin und seine Mitstreiter im Vorstandsgremium in gewohnt schöner Form und verbildlicht in einer Flasche schönen Weines oder einem Piccolo anbringen.

Zwischen dem gemeinsamen Singen der traditionellen Weihnachtslieder gab es dann Gelegenheit zu manch schönem Gedankenaustausch.

Die Zeit verflog wieder viel zu schnell und unser gemeinsames Abschiedslied – angestimmt von unserem lieben Sepp - alle hielten sich wieder an den Händen um mit ganzem Herzen mitzunmachen - führte wieder zu einem besinnlichen Abschluss.



Singa is insre Freud

Unser offenes Singen mit Weinfest war am Samstagabend eingebunden in ein begeisterndes Programm des Südtiroler Singkreises. Unter Leitung von Herrn Schrupp unterhielten 3 Musiker mit Akkordeon, Geige und Gitarre bzw. 8 Sängerinnen und Sänger mit vielgestaltigem Singen, Musizieren und Vorträgen das sichtlich beeindruckte und dabei selbst engagierte Publikum aus Freunden des mundartlichen Gesanges. Da die Mitglieder des Singkreises auch teils schwäbische Wurzeln haben, fanden auch diese und selbst bayerische Klänge im Vortrag Platz. Die Mitglieder des Südtiroler Singkreises sind in weitem Umkreis um Augsburg zu Hause und treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Singen und Musizieren.

„Singa is insre Freud“ war aus jedem Munde zu vernehmen. Jung wie alt zeigte Begeisterung beim Mitsingen von Liedern wie „Das Schönste auf der Welt“, „Wohl ist die Welt so groß und weit“, Jetzt kommen die lustigen Tage“ und vielen anderen mehr. Das Programm war vielgestaltig und bot neben Musik und Gesang auch ein reiches Repertoire an mundartlichen Vorträgen. Eine inszenierte Gerichtsverhandlung zeigt die reichen Ausprägungen der volkstümlichen Musik im rein instrumentalen Vortrag des Angeklagten. Das Publikum nahm regen Anteil an seiner gekonnten Verteidigung.

Wir hatten unsere Mitglieder und Freunde zu schönen und gut mundenden Weinen, herzhaften Vespertellern und anderen Getränken in den herbstlich dekorierten Kornsaal der Schlossmühle geladen. Damit war der passende Rahmen zur Versorgung von Leib und Seele geschaffen. Das Publikum dankte allen Akteuren mit strahlenden Gesichtern und herzlichem Beifall.



Sommerfest am 4. August im Wasserhaus St. Afra

An neuem Ort aber wieder mit der glücklichen Hand für ein fantastisches Wetter haben wir uns zum traditionellen Sommerfest eingefunden. Die Begrüßung mit einem Ausschnitt des Konzertprogramms machte wieder den Anfang. Leider sind nicht viele Fördermitglieder der Einladung gefolgt. Gott sei Dank unsere Neuen waren dabei und von den zu ehrenden Personen erschienen Maria Bader (25 Jahre Mitglied) und Inge Lauchner (30 Jahre). Beide erhielten von Jens eine Urkunde und ein gutes Tröpfchen Wein.

Für die Getränke sorgte die Wirtin und für das Essen die Mitglieder und wie üblich Grillmeister Hermann Paul. Auch das war wunderbar gelungen und am Schluss waren die mitgebrachten Kuchen und Beilagen alle weitgehend verspeist. Und am Abend, unter der Zeltplane für das anschließende Siedlerfest, erklang noch manch schöne Weise....


Claus Dey ist von uns gegangen.

Unser lieber Claus, der sich 1993 dem Liederkranz angeschlossen hat, ist am 31. Juli verstorben. Geduldig und mit großer Demut hat er seine schwere körperliche Beeinträchtigung nach einem Sturz über lange Jahre ertragen. Unermüdlich war er davor immer wieder pünktlich und treu dem Liederkranz und dem Kirchenchor als Basssänger zur Seite gestanden und hat sich darüber hinaus vielfältig für unsere Gemeinschaft und darüber hinaus in der Betreuung von Kranken eingesetzt.
Wir werden ihm ein stetes Andenken bewahren.





100 Jahre Liederkranz Kissing

Mitwirkung beim Konzert am 12.5.2012 in der Paartalhalle Kissing
Ein mittlerweile tiefer und reger Reigen von gemeinsamen Konzertauftritten hat im Festkonzert zum 100 Jährigen Jubiläum des MGV einen ganz besonderen Höhepunkt gefunden. Herzlichen Dank dass wir dabei sein durften und dem Jubelverein einen großen Glückwunsch zum Konzert und für die weitere Zukunft.


Sommerkonzert am 14. Juni 2012

„100 Jahre im Wandel der Chormusik“ war unser Beitrag zu den Feiern von 100 Jahre Marktgemeinde Mering.
Ein erfreulich großer Besucherkreis hat ein sehr abwechslungsreiches Programm erfahren dürfen. Jens Lehmann konnte neben BGM Kandler, 2. BGM Ehrhardt auch zahlreiche Marktgemeinderäte und die Vertreterin des ASK begrüßen. Herr Diakon Zanini vertrat die kath. Kirche. Darüber hinaus waren zahlreiche Vertreter der Vereine anwesend.

Beginnend mit Literatur, die man dem Genre Volkslied und Madrigal zuordnet, hat der gemischte Chor, der Frauenchor und die Instrumentalisten das eher traditionelle Liedgut des letzten Jahrhunderts präsentiert. Das jedoch auch schon in Sätzen, die den Wandel der musikalischen Möglichkeiten und Entwicklungen des letzten Jahrhunderts berücksichtigten.

Mit der kleinen Gesangsgruppe startete der moderne, rhythmisch und dynamisch fordernde Teil des Abends. Moderne Melodien, sprachlich herausfordernde Texte und instrumentale Klangwelten ließen die gestalterischen Spannungsfelder, in denen sich moderne Chordirigenten, wie Marina Osipova, bewegen, offenkundig werden.

Zum Schluss gab es natürlich eine mitreißende Zugabe - „This little light of mine“ - das ein insgesamt gelungenes Konzert abrundete. Ganz wesentlichen Beitrag zum Erfolg leisteten dabei die Söhne unserer Chorsängerin Gisela. Vincent und Ferdinand haben mit Flöte und Piano dem Konzert einen großen Erfolg vermacht. Natürlich kann der Chor durch die bewährte Begleitung von Martina Hoffman am Piano nur gewinnen.

Danke allen Beteiligten, die sich in der Vorbereitung große Mühen aufgeladen haben und allen die dem Konzert einen würdigen Rahmen gegeben haben. Unser neues Konzertbanner, von Frau Horkheimer erstellt, hat einen würdigen Eindruck hinterlassen. Die metallenen Notenschlüssel machen sich exquisit auf der Bühne. Da hat Toni zwei ganz feine Kunstwerke gefertigt.

Der Applaus unserer Zuhörer und das vielfältig gute Feedback haben uns nicht davor verschont, dass Marina etwas unzufrieden war und uns gerne noch einige Proben im Vorfeld aufgedrückt hätte um noch besser zu werden.




Sommerfest am 4. August im Wasserhaus St. Afra

An neuem Ort aber wieder mit der glücklichen Hand für ein fantastisches Wetter haben wir uns zum traditionellen Sommerfest eingefunden. Die Begrüßung mit einem Ausschnitt des Konzertprogramms machte wieder den Anfang. Leider sind nicht viele Fördermitglieder der Einladung gefolgt. Gott sei Dank unsere Neuen waren dabei und von den zu ehrenden Personen erschienen Maria Bader (25 Jahre Mitglied) und Inge Lauchner (30 Jahre). Beide erhielten von Jens eine Urkunde und ein gutes Tröpfchen Wein.

Für die Getränke sorgte die Wirtin und für das Essen die Mitglieder und wie üblich Grillmeister Hermann Paul. Auch das war wunderbar gelungen und am Schluss waren die mitgebrachten Kuchen und Beilagen alle weitgehend verspeist. Und am Abend, unter der Zeltplane für das anschließende Siedlerfest, erklang noch manch schöne Weise....



135. Jahreshauptversammlung

Eingangs der Veranstaltung wurde den anwesenden 33 Mitgliedern das neu erworbene E-Piano vorgestellt. Die kleine Präsentation überzeugte die Zuhörer von der guten Wahl dieses Instrumentes.

Anschließend wurde in den Berichtzen der Ausschussmitglieder die wesentlichen Eckdaten zur Entwicklung des Chores im vergangenen Jahr vorgetragen und Jens bzw. Marina dankten den Ausschußmitgliedern und den Sängern für die gute Mitarbeit im Jahr 2011. Jens hatte zu diesem Zweck seinen Palmbuschen geplündert und überreichte den Ausschußmitgliedern jeweils ein kleines Gesteck! Das war wirklich eine großartige Idee.

Der Chor hatte bei 36 Proben im Schnitt eine mittlere Probenstärke von 27 Personen und das Durchschnittsalter der 37 Aktiven ist wieder leicht zurückgegangen: 62,34 Jahre - dank unseres jungen Mitgliedes Dietmar Schneider.

Hanni Sumperl und Viktoria Hartmuth waren bei allen Proben anwesend!

Aufgrund der großen Spendenbereitschaft konnte unser neues Konzertinstrument finanziert werden und darüber hinaus haben diese Zusatzbeiträge auch die weiteren Akltivitäten des Chores finanziell mitgetragen. Am Schluß konnte ein weitgehend ausgeglichenes Ergebnis vom Kassierer vermeldet werden. Der Chor sagt allen Spendern und Förderern einen herzlichen Dank.




---------------------------------------------- Ereignisse 2011: ---------------------------------------------


Weihnachtsfeier 2011

Am 17.12. mussten wir leider aus gesundheitlichen Gründen auf unseren traditionellen Auftritt im Pflegeheim St. Agnes verzichten.

Unser daran anschließendes Weihnachtsfest im Kornsaal der Schlossmühle reihte sich dann aber wieder in die lange Tradition ein. Das Vorbereitungsteam hatte sich wieder viel Mühe gegeben. Christel schuf wieder zahlreiche schöne Tischdekorationen:

Jens konnte dann auch zahlreiche passive und die aktiven Mitglieder begrüßen und wie im Vorjahr startete unsere Veranstaltung mit einem besinnlichen Teil umrahmt von Harfen und Bassklängen:

Besinnlich ging es dann weiter durch den Abend mit Beiträgen von Ute, Roman und Bernd. Natürlich durfte auch Gaumenfreuden nicht fehlen. Der Braten von der Firma Reich wurde durch die köstlichen Beilagen aus den Küchen unser Sängerinnen perfekt ergänzt.



Sommerfest 2011 beim Liederkranz Mering

Das Wetter hat am 16. Juli wieder hervorragend beim Sommerfest des Liederkranzes gepasst. Traditionell hat der Vorstand zum Feiern in den Lippgarten gerufen. Der Vorstand um Jens Lehmann hatte die aktiven und passiven Mitglieder und auch Freunde des Chores eingeladen um im sommerlichen Ambiente dieses schönen Parks in Mering zu feiern, zu singen und ganz besonders einige Ehrungen für verdiente Mitglieder auszusprechen.

Hanni Sumperl war bei den Ersten, die 1946 den Neubeginn des gemischten Chores mitgestaltete. Und sie singt heute noch gerne mit klarer und schöner Sopranstimme die wunderschönen Melodien, die diese erlebnisreiche Zeit uns geschenkt hat. Sie ist als Notenwartin auch heute in nahezu jeder Chorprobe aktiv und kein Jahr vergeht, wo sie nicht auch dafür beispielhaft hervorgehoben werden kann.

1961 war dann wieder ein markantes Jahr, an dem der Chor sich neu orientierte. Damals fanden sich zahlreiche neue Mitglieder beim Liederkranz ein. Und so konnte Jens Lehmann für 50 Jahre Mitgliedschaft Rita Bensch, Agnes Bruckner, Liselotte Eberle, Josef Gibisch und Inge Ostermeier mit Urkunden und einem kleinen Geschenk auszeichnen. Leider konnte nur Agnes Bruckner anwesend sein.

Für 30 Jahre aktive wie passive Mitgliedschaft konnten Maria Stark und Waltraud Kehrer ihre Urkunden in Empfang nehmen.



(von links: Jens Lehmann, Waltraud Kehrer, Maria Stark, Hanni Sumperl, Agnes Bruckner)


In geselliger Runde wurde manch schönes Lied bis zum späten Abend zum Vortrag gebracht. Der Dank des Vorstandes galt allen die beim Auf- und Abbau, die mit Speis und Trank bzw. wie Ehrenmitglied Hermann Paul am Grill zum Gelingen beigetragen haben.



Jahreshauptversammlung 2011

Am 14. März trafen sich die Mitglieder in der Michaels Stubn des PJH zur 137 JHV. Jens Lehmann konnte über 30 Mitglieder begrüßen und leitete wie üblich durch das Programm. In seinem Referat ging er auf das vergangene Jubiläumsjahr und die chorische Entwicklung ein. Ebenso gab er einen Ausblick auf die Termine, insbesondere für den Besuch in Amberieu 2011. Der Dank an Marina, Christl und die anderen Mitglieder im Ausschuss rundeten das Bild ab.

Durch die krankheitsbedingten Beeinträchtigungen veranlasst, konnte die Kasse leider nicht endgültig abgeschlossen werden und Rudi hat das Amt von Christian für die weitere Amtszeit übernommen.

Rudi gab schließlich noch einen umfassenden Überblick zu unserem Internetauftritt.


Reise nach Amberieu - 25 Jahre Chorale du Bugey



Die lange und aufreibende Planung findet schließlich ein gutes Ende.
Die endgültige Route für unsere Dreitagesfahrt liegt fest. Die Viertagesfahrt scheiterte letztlich an der Unterbringung und den Kosten parallel zu einer Großveranstaltung im Berner Oberland.

Alle Teilnehmer sind privat -;was wie üblich kein Problem darstellte - und in 2 Hotels untergebracht (Kurz vor Fahrtbeginn hatte das ursprünglich vom Omnibusunternehmen gebuchte Hotel die Reservierung nach der Stornierung von 2 EZ gekündigt. Mit vereinten Kräften und durch die spontane und schnelle Hilfe von Martine Guemguem konnten noch die letzten Zimmer in Hotels in Amberieu gebucht werden).

Mit Evi Schalk, Karin Kiefer mit Mutter und Christoph Seidel konnten wertvolle Stimmen aus den Chören / Verbindungen von Marina gewonnen werden um unseren chorischen Auftritt grundlegend zu verstärken. Es ist schwierig bei einem Stamm immer älter werdenden Sängerinnen und Sänger bzw. der starken beruflichen Einbindung und Terminenge der berufstätigen Frauen genügend Teilnehmer zu finden, die sich eine solche Reise zutrauen/erlauben können. Aber erfreulich: es geht auch, selbst wenn man 14 Tage vorher schwer gestürzt ist und die Folgen kaum abgeheilt sind. Die Freude auf diese Reise weckt Bereitschaft sich mit Thrombosespritze und Stützstrümpfen ins Abenteuer zu stürzen. Danke Helga!

Am 17. Juni bestiegen 38 Sängerinnen, Sänger, Partner und Freunde den Bus in Kissing bzw. Mering. Die übliche Route nach Amberieu führt auf der Autobahn nach Lindau, durch den Pfänder und dann Richtung Zürich. In Lindau erfolgte der Fahrerwechsel. Kurz vorher hatten wir schon eine kleine Kaffeepause genützt um die von unserem Fahrer Günter Czerny mitgebrachten Würstchen zu genießen.

Planmäßig durchquert man Vorarlberg und die 1. Hälfte der Schweiz. Mittagsrast wird, wie üblich, beim Mövenpick Würenlos eingelegt. Weiter geht es dann Richtung Bern. Dort zweigt nun ein Ast der Autobahn Richtung Lac Neuchatell ab. Dieser führt direkt nach Lausanne und schließlich erreichen wir gegen 15h schon den Rastplatz am Genfer See. Die Planungen sehen jetzt das Verlassen der Autobahn vor, um in einer Neben-Tour den Col de la Faucille (1320m) zu überqueren. Kurz danach war geplant über das Valserine-Tal nach Bellegarde sur Valserine und dann zum Lac Nantua zu fahren. Ziel war die Ankunft gegen 17:30-18 h in Amberieu.

Erster Regen tritt auf, Wolken umfassen die Gipfel - da wird es keinen Blick zum Mont Blanc geben! Sollen wir das trotzdem machen. Ja- wir haben genügend Zeit.

Eine nette Fahrt über zahlreiche Serpentinen auf gut ausgebauter Strasse führt zum Pass. Man gewinnt an zahlreichen Stellen einen begeisternden Eindruck von einer Landschaft, die bei schönem Wetter manch kurzen Halt rechtfertigen würde.

Den Pass überwunden geht es nach Norden, der Fahrer verlässt sich nicht auf das Navi, sondern den Planer und der informiert zwischendurch die Mitreisenden über das weitere Prozedere. Es kommt wie es kommen muss. Man verpasst die Abzweigung ins Valserine und sieht dann bis zum nächsten Ort keine Möglichkeit zu wenden.

Das kostet gleich viel Zeit und die Entscheidung, nicht umzukehren, sondern weiter bis St Claude und von dort durch den Nationalpark „Hoher Jura“ Richtung St. Germain du Joux zu fahren bedeutet einerseits eine grandiose Gebirgsregion zu sehen und zu erleben aber auch auf unzähligen Serpentinen das Durchhaltevermögen der Mitreisenden zu strapazieren.
Anneliese weiß aus Erfahrung: ein planmäßiger Aufstieg eines Berges ist meist gewährleistet, nur runter kommt man mit Rudi nie auf den vorher besprochenen Wegen. Und so erreicht man mit letzten Kräften und eine Stunde verspätet wieder die Autobahn. Aber: Baustelle-Auffahrt nicht möglich! Zurücksetzen und auf der Landstraße weiter nach Nantua und schließlich für die restlichen 15 km nach Amberieu noch zur Autobahn. Nochmals eine herrliche Region, die normalerweise zum Verweilen eingeladen hätte.

Wir erreichen Amberieu und die Freunde gegen 19h - das lange Warten im Regen und notwendige Planänderungen lassen keine rechte Willkommensfreude entstehen. Das Chaos beim Imbiss und der Verteilung der Gästezimmer ist mit Folge. Mit etwas Mühe kommen wir aber weiter. Abstellen des Gepäckes beim Gastgeber, Arrangements für die Hotelresidenten incl. Fahrer organisieren und sich dann gegen 21h zum Abendessen in St. Maurice de Remens einfinden.
Ein großartiges kaltes Buffet empfängt uns und natürlich kehrt auch die Freude und Herzlichkeit bei Gastgebern wie Gästen auf die Gesichter zurück. Schon relativ früh und ohne viel gemeinsamen Singens - gegen 23h brechen wir fast geschlossen wieder auf, denn um 9h geht es ja weiter.

Das einfache Frühstück gegen 8h mit Blick auf den sich füllenden Marktplatz von Amberieu verheißt einen angenehmen Tag- wenn der Regen ausbleibt. Die Fahrt nach Chatillon sur Chalaronne geht auch nicht unbedingt geradewegs. Ein kleiner Trost - und die Landschaft zeigt sich weiter in stetig sich verbessernder Wettersituation.

Die Sonne scheint am heutigen Ziel und der aufgelockerte Besuch der Altstadt und des Marktes lässt keine Wünsche offen. Beeindruckend diese alte Markthalle an diesem relativ überschaubaren Ort, im Mittelalter ein strategisch gut gelegenes Handelszentrum.
Ein gigantisches Angebot an frischen Gemüse, an lebendem Feder- und Kleingetier, an frischem Obst, Wurstwaren und vor allem dem typischen Käse. Mancher Einkauf wird getätigt und manche Kirsche im Vorbeigehen genascht.

Eine Musikgruppe aus Amberieu, zur Fete de la Musique auf dem Markt beitragend, wird von Martine kurz engagiert: da fühlt sich auch Josef sofort eingenommen.

Die historische Baussubstanz ist prächtig erhalten und gibt einen tiefen Eindruck vom Leben in solcher Umgebung. „Unsere Stadt soll schöner werden“ - auch in Frankreich ein Garant der Altstadtsanierung hat hier zurecht Preise verleihen. Viele Informationen geben Hinweise zu den meist schwer verständlich übersetzten Fragen, die unsere Gastgeber uns in die Hand gedrückt haben. Eine echte Herausforderung, die aber bei der Auflösung im Restaurant nach dem Mittagessen keine Probleme aufkommen lässt.

Das Mittagessen, auch wieder von den Gastgebern finanziert bereitet uns in einem außerhalb gelegenen Gasthof einen opulenten Genuss. Marina - entschuldige bitte, dass wir in dieser Umgebung den Liedbeiträgen nicht die von dir gewünschte Aufmerksamkeit leisten konnten. Dafür klang unser Männerensemble doch ganz gut. Wir versuchen vergeblich eine direkte finanzielle Beteiligung, zumindest für die mitgereisten Freunde und Partner zu erreichen. Das lässt sich letztlich nur indirekt erreichen - Wir sammeln im Bus und geben einen schönen Betrag in unseren Geburtstags-Bon.

Zurück bei den Gastgebern gibt es dann noch reichlich Kuchen, Kaffee oder Maulbeerfruchtsaft in spritzigem Weiswein. Ein Genuss - nur gut, dass das Abendessen erst gegen 22h geplant sein wird.

Wir proben ab 18:30h und das Konzert um 20:30h scheint bis auf die gemeinsamen Lieder kein großes Problem zu werden - oder gibt es da Aufregung um „Oh happy Day“ - Final kann man sagen: Nein, unsere Beiträge sind eine schöne Abwechslung zu den Vorträgen des Choral du Bugey, die meist getragen und der Umgebung angepasst, viel von der Lebensfreude und Spritzigkeit des Chores anfangs der 90er Jahre vermissen lassen. Gute Stimmen - mit hohem Potential zu brillieren wenn sie dürfen. Ganz nach den Bedürfnissen des Publikums unsere Beiträge, die viel enthusiastischen Beifall erfahren. Wie gerne auch in kirchlicher Umgebung das Volkslied oder ein Madrigal wie „Mit Lieb bin ich umfangen“ angenommen wird zeigte manche Freudenträne im Publikum. Auch unsere französische Literatur, teilweise solistisch von Gisela, Karin und Jens vorgetragen findet verständliche Resonanz. Keine Frage, dass „This little Light of mine“ oder „Oh Happy Day“ mächtige Schlussakzente bauen. Strahlende Gesichter und manch Kontakte zwischen neuen wie früheren Mitgliedern der Chöre runden das Erlebnis erfrischend ab.
Jens überbringt auch die Grüße des Bürgermeisters und der Gemeinde Mering. Mit dem Bürgermeistersekt ein sehr gut angenommenes Zeichen, das auch von der örtlichen Vertretung des Partnerschaftskomitees spontan honoriert wird.

Klar dass sich unsere Gastgeber im Anschluss beim Imbiss nichts vormachen lassen. Wir erfreuen Sie dafür mit unseren Liedbeiträgen hoffentlich umso mehr. Gegen 2h morgens, getragen von frohen Gedanken und schönen Melodien, gestützt durch einen kleinen Absacker fallen wir müde ins Bett.

9 Uhr Frühstück und Packen ist schnell gemacht. Die Tüte mit der Verpflegung hat auch noch Platz und schon warten wir am Bahnhof auf unseren Bus. Ob der Fahrer weis, wo wir sind? -Gesagt habe ich es ihm, hat er es sich auch gemerkt? Anruf, er wartet mit den Mitfahrern im Ambotel - keiner hat sich die ausgeteilten Unterlagen angeschaut. Nun ja, wir schaffen auch noch das „Warum bist du gekommen“ zu singen und wir entern den Bus, bevor der Regen einsetzt. Früh, gegen 10:30h verlassen wir Amberieu, diese Mal ohne Gottes Segen, aber der Aussicht auf eine schöne Reise zurück mit einem geplanten Abstecher nach Fribourg.

Dort sind wir gegen 14h und plötzlich muss dann die Besichtigungstour doch von mir arrangiert werden. Alles geht gut. Die Altstadt findet sich, die Gruppe bleibt weitgehend homogen zusammen und findet durch die alten Gassen gehend viele überraschend schöne Ansichten dieser mittelalterlichen Stadtfeste mit ihren zahlreichen klösterlichen, katholischen Einrichtungen aus der Gegenreformation.
Wir schaffen es gerade in der geplanten Zeit zum Bus zurück zu kommen. Leider ist der bestellte Kaffee kaum so zu nennen.

Mit aufkommendem Abend gewinnen viele Mitreisende nochmals Stimme zu manchem Liedbeitrag und so erreichen wir dann frohgemut und munter gegen 22h auch wieder Mering. Überrascht, dass wir dann noch den Koffer von Jens nach Augsburg ziehen lassen. Keine Sorge, er findet sich wieder.

Seitens des Organisators an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Mitreisenden, die diese Chorreise so motiviert und fröhlich zu einem ganz besonderen Erlebnis werden ließen. Ich freue mich auf das nächste Mal.